Versteckt in einer ruhigen Sackgasse in Voiron liegt eine kleine, verzauberte Welt, in der man verträumten Kaninchen, lächelnden Tassen und Gegenständen begegnet, die eine Geschichte zu erzählen scheinen. Diese Welt ist die von Stephanie, Schöpfer von Victoria Keramik, eine Werkstatt, die so poetisch ist wie ihr Name.

Ein Name, ein Universum

Victoria ist ihr dritter Vorname. Eine liebevolle, intime, fast geheimnisvolle Wahl. Für Stéphanie eine Möglichkeit, eine Verbindung herzustellen zwischen dem verträumten kleinen Mädchen von einst und der Frau, die heute Tag für Tag das lebendige Gewebe ihrer Erinnerungen formt.
Schon im Haus ihrer Großeltern ließen die Kaninchen im Garten ihr Herz höherschlagen. Sie wurden zu ihren Maskottchen, ihren Musen. Heute tauchen sie überall in ihren Werken auf: dem berühmten HasenZarte Steingut-Silhouetten sind zu seinem Markenzeichen geworden.

Eine Begegnung mit der Erde

Stéphanie war ursprünglich nicht für die Keramik bestimmt. Ein Töpferkurs in einem Sommer wurde jedoch zum Wendepunkt und führte sie zu einer professionellen Ausbildung. Sie lernte das Drehen an der Töpferscheibe, das Modellieren und das Stempeln. Sie perfektionierte den Umgang mit Glasuren, das Brennen bei 1260 °C, Geduld und präzise Bewegungen.

Doch jenseits der Technik ist es die Emotion, die seine Hände leitet.

Gegenstände, die Ihnen ein gutes Gefühl geben

In seiner Werkstatt wird nichts in Massenproduktion hergestellt. Jedes Stück wird sorgfältig entworfen, geformt und von Hand emailliert. Dort findet man... Tassen tröstlich, zart Vasen mit sanft geschwungenen Linien Seifenschalen blumig, Oyas um Ihre Pflanzen auf natürliche Weise zu bewässern, und natürlich eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten Kaninchen poetisch und ein wenig schelmisch.
Schlichte, schöne, nützliche Gegenstände – vor allem aber Gegenstände mit Seele. Sie bringen ein bisschen mehr Freude in den Alltag.

„Glück wird nicht in Massenproduktion hergestellt; es ist handgefertigt.“

Eine Werkstatt in Menschengröße

Stéphanie teilt ihr Wissen sehr gerne. Sie heißt Menschen in ihrer Umgebung willkommen. Werkstatt Neugierige Menschen jeden Alters kommen hierher, um für einen Moment innezuhalten und zu lernen, eine Tasse, eine Schüssel, vielleicht auch ein Kaninchen zu formen. Die Gruppen sind kleiner. (maximal vier Personen), sich Zeit zu nehmen, Ideen auszutauschen, zu lachen, manchmal auch einfach zu schweigen.
Es dauert einige Wochen, bis man sein Werk zurückbekommt: Zeit zum Trocknen, Brennen und Glasieren. Ein langsamer Prozess, ein Gegenpol zur Hektik des Alltags. Und es fühlt sich wunderbar an.

Hände voller Träume

Wenn sie könnte, würde Stéphanie ihre Tage mit Erfinden verbringen. Leuchten aus Papier und Keramik, noch skulpturalere Objekte… Die Ideen sprudeln nur so. Was ihr manchmal fehlt, ist Zeit. Aber vielleicht ist es gerade das, was jedes Objekt so wertvoll macht: Es entstand nur, weil es ihr gewünscht wurde.
Und dann gibt es noch die Märkte, die Ausstellungen, den Online-Shop, die Bestellungen, die Kommunikation… Keramiker zu sein bedeutet heutzutage, tausend Aufgaben gleichzeitig zu erledigen.

Und in Stephanies Augen strahlt immer dieses Leuchten, das sagt: Sie ist genau da, wo sie hingehört.

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